WERKREIHE: UNSCHARF #01, 2013
Wir sind daran gewöhnt, dass Fotos gestochen scharf sein müssen. Jedes Detail, jede Kante und jede Pore soll sichtbar sein – als wäre ein Bild erst dann gut, wenn es die Wirklichkeit millimetergenau beweist. Mit “Unscharf #01” beginne ich genau das Gegenteil auszuprobieren: Was passiert, wenn man der Kamera diese Schärfe bewusst wegnimmt? Die menschliche Figur wird nicht mehr präzise abgebildet, sondern löst sich als schemenhafter Schatten im hellen Raum auf. Der Körper verliert seine feste Kontur, und man sieht plötzlich nicht mehr eine bestimmte Person, sondern eine flüchtige Silhouette.
© 2013 Edin Mustafic – Unscharf #01
Titel: Unscharf #01 | Jahr: 2013 | Print: 30×30 cm | Tinte: Epson Ultra Chrome K3 Pigment Ink | Papier: Hahnemühle Fine Art Ultrasmooth, 305 g/m² | Rahmung: Museumsrahmung weiss, Dimensionen: (ca.) 60×40 cm, Stärke: 30 mm, Galeriekarton, Museumspassepartout weiss Stärke: 3 mm, Museumsrückkarton, säurefrei | Glas: Clarity 92% / Museumsglas | Serie: 13 Einzelaufnahmen
Edition A (P: 30×30 cm): 1 (+1 AE)
Edition B (P: 50×50 cm): 1 (+1 AE)
Edition C (P: 100×100 cm): 1
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07.12.–28.12.2018
panoptikum.WERKSCHAU 2018
offspace | galerie panoptikum
Ruderstallgassen 4, A-5133 Gilgenberg aW (OÖ)/AUT -
15.09.–31.10.2017
panoptikum.WERKSCHAU 2017
offspace | galerie panoptikum
Ruderstallgassen 4, A-5133 Gilgenberg aW (OÖ)/AUT -
18.05.–21.05.2017
MAF 2017 – Metropolitain Art Fair (5th edition)
Gardenpalais Schoenborn, Vienna/AUT
Werknotiz, Wien 2013:
Mich hat die Frage gereizt, wie wenig Information ein Foto braucht, um trotzdem als Mensch erkannt zu werden. Das Modell im grellen Gegenlicht, die Blende weit auf, kein Autofokus. In dem Moment, in dem die Details wegfallen, wird aus einer simplen Aufnahme plötzlich eine eigene, ruhige Stimmung.