EDIN MUSTAFIC | VIENNA, AT | PORTFOLIO & ARCHIVE

Biografie

Das ge­ziel­te Sich-Ver­lie­ren im Raum und im Le­ben ist mei­ne Me­tho­de, mei­ne Be­wusst­seins­form: Ein Fla­neur, des­sen ei­gent­li­cher Zu­stand die be­wuss­te Su­che selbst ist, war und im­mer blei­ben wird – ein kon­se­quen­tes Drif­ten ab­seits vor­ge­ge­be­ner Bah­nen. Nicht das Er­rei­chen ei­nes Ziels oder das Be­sit­zen ei­nes end­gül­ti­gen Sinns trei­ben mich an, son­dern das Be­har­ren auf dem Da­zwi­schen. Die Wei­ge­rung, sich in bür­ger­li­chen Si­cher­hei­ten und fer­ti­gen Ant­wor­ten nie­der­zu­las­sen, ist kein Ver­lust, son­dern ra­di­ka­le Frei­heit. Es ist we­der das Ziel noch das Was, das mich an­treibt – son­dern die of­fe­ne Fra­ge, wo­hin es mich ver­schlägt.

Nicht das Er­rei­chen ei­nes Ziels oder das Be­sit­zen ei­nes end­gül­ti­gen Sinns trei­ben mich an, son­dern das Be­har­ren auf dem Da­zwi­schen. Die Wei­ge­rung, sich in bür­ger­li­chen Si­cher­hei­ten und fer­ti­gen Ant­wor­ten nie­der­zu­las­sen, ist kein Ver­lust, son­dern ra­di­ka­le Frei­heit. Es ist we­der das Ziel noch das Was, das mich an­treibt – son­dern die of­fe­ne Fra­ge, wo­hin es mich ver­schlägt.

Geburt: 25.08.1975, Salzburg

“Sinn ist ein Kon­strukt. Un­sinn ei­ne Be­frei­ung.”

Artist Statement

Mei­ne künst­le­ri­sche Pra­xis ent­springt mei­nem Le­ben, mei­nen Ge­dan­ken und ei­ner kon­ti­nu­ier­li­chen Be­ob­ach­tung der Welt. Es sind sel­ten die lau­ten, schrei­en­den Mo­men­te, die ich su­che, son­dern ru­hi­ge, ver­dich­te­te Zu­stän­de, die von ei­nem kon­se­quen­ten Mi­ni­ma­lis­mus ge­lei­tet wer­den: Ich ex­tra­hie­re Su­bjek­te und Mo­ti­ve aus ih­rem ge­wohn­ten phy­si­schen wie auch kul­tu­rel­len Kon­text, um sie in ei­ner be­wuss­ten Stil­le und Iso­la­ti­on zu er­fah­ren – im­mer auf der Su­che nach ei­nem ver­bin­den­den „Et­was“, das uns al­len im In­ners­ten gleich ist.

Mei­ne Ar­bei­ten und vi­su­el­le Spra­che sind da­bei ge­prägt von teils re­du­zier­ten Schwarz-Weiß-Auf­nah­men, aber auch dem ge­ziel­ten Ein­satz von Farbe. Ich re­agie­re auf The­men, die mich be­rüh­ren, um­trei­ben oder auch ab­sto­ßen, sei­en sie ge­sell­schaft­li­cher, po­li­ti­scher oder rein äs­the­ti­scher Na­tur. Mich in­ter­es­sie­ren auch Bild­wir­kun­gen und Seh­ge­wohn­hei­ten: Wie und wa­rum re­agie­ren wir auf be­stimm­te vi­su­el­le Zei­chen? 

Ich möch­te Be­trach­ter da­zu an­re­gen, die ei­ge­ne Welt kri­ti­scher zu be­leuch­ten und zu hin­ter­fra­gen – sich im­mer wie­der neu zu ent­de­cken und zu er­le­ben.

Ein we­sent­li­cher Schwer­punkt mei­ner Ar­beit ist das Span­nungs­feld aus (Un)Schär­fe, Re­duk­ti­on und Äs­the­tik. Da­bei wid­me ich mich auch dem Be­griff der Schön­heit, die ich nicht als ab­so­lu­te Ord­nung se­he, son­dern als ein sub­jek­ti­ves, kul­tu­rell ge­präg­tes Wert­ur­teil, das sich durch die Jahr­hun­der­te der Mensch­heits­ge­schich­te kon­ti­nu­ier­lich ver­än­dert. Ein wei­te­res Stil­mit­tel, auf das ich mei­nen Fo­kus le­ge ist der ge­ziel­te Ein­satz von Un­schär­fe. Im Aus­lo­ten zwi­schen do­ku­men­ta­ri­schem De­tail und dem Ent­zug der Bild­schär­fe be­freie ich die Form aus dem Dik­tat des bloß Sicht­ba­ren: Die Un­schär­fe for­dert die Vor­stel­lungs­kraft her­aus und macht die Fotografie als ei­ge­ne, span­nungs­vol­le sinnliche Rea­li­tät er­fahr­bar.

So­bald die Zwei­di­men­si­o­na­li­tät des Bil­des er­schöpft ist, drängt mei­ne Ar­beit in den phy­si­schen Raum. In Ob­jekt­kunst und In­stal­la­ti­on wird die kör­per­haf­te Prä­senz der I­dee zum un­um­stöß­li­chen Fak­tum.

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  • 2024 | JUSTMAD – Contemporary Art Fair | 07.03.–10.03.2024 | Palacio Neptuno, Madrid (ES)
    www.justmad.es
  • 2023 | JUSTMAD – Contemporary Art Fair | 23.02.–26.02.2023 | Palacio Neptuno, Madrid (ES)
    www.justmad.es
  • 2022 | FIABCN 2022 – Contemporary Art Fair | 04.11.–05.11.2022 | MMB (Museu marítim de Barcelona – Sala Gran), (ES)
    www.fiabcn.com
  • 2022 | JUSTMAD (XIII Edition) – Contemporary Art Fair | 24.02.–27.02.2022 | offspace | galerie panoptikum. | Palacio Neptuno, Madrid (ES)
    www.justmad.es
  • 2021 | JUSTMAD – Contemporary Art Fair | 08.07.–11.07.2021 | offspace | galerie panoptikum. | Palacio Neptuno, Madrid (ES)
    www.justmad.es
  • 2020 | ART MADRID – Contemporary Art Fair | 26.02.–01.03.2020 | Palacio de Cibeles, Madrid (ES)
    www.art-madrid.com
  • 2019 | galerie panoptikum. SHOWCASE 2019
    www.galeriepanoptikum.at
  • 2019 | JUSTMAD – Emerging Art Fair | 26.02.–03.03.2019 | offspace | galerie panoptikum. | Palacio Neptuno, Madrid (ES)
    www.justmad.es
  • 2017 + 2018 | galerie panoptikum. SHOWCASE 2017 + 2018
    www.galeriepanoptikum.at
  • 2017 | photo::vienna 2017 (4th edition) | 11.10.–15.10.2017 | MAK – Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst, Stubenring 5, 1030 Wien (AUT)
    www.photovienna.at
  • 2017 | MAF 2017 – Metropolitan Art Fair | 18.05.–21.05.2017 | Gartenpalais Schönborn, Wien (AUT)
    www.maf2017.com
  • 2015 & 2016 | Gruppenausstellungen | Achtzig-Galerie für zeitgenössische Kunst, Hagenauer Str. 7, 10435 Berlin (DE)
    www.dianaachtzig.de