„GIOLOLO MUERTO“: Die De­tails mei­ner an­da­lu­si­schen Rei­se sind längst zu ei­nem blas­sen Nichts der Ver­gan­gen­heit zer­fal­len. Üb­rig ge­blie­ben sind we­ni­ge, stum­me Frag­men­te – stu­re klei­ne Re­lik­te, die den­noch über­dau­er­ten. Ein to­ter Ka­da­ver „Gio­lo­lo“ im Staub, mein Hund „Spoo­ki“ und ver­las­se­ne Schau­keln und kaputte Autos. Sie sind der ver­gan­ge­ne Rest ei­nes Le­bens, das ich ge­lebt ha­be.

Es hat doch et­was zu­tiefst Tröst­li­ches, dass am En­de nicht das gro­ße, ro­man­ti­sche Pa­thos über­lebt, son­dern nur der ba­na­le Ver­fall. Ein Blick auf das, was bleibt, wenn man end­lich auf­hört, sich selbst so wich­tig zu neh­men.

“Sture Relike, die überdauern!”

© 2004 Edin Mustafic – “Giololo muerto”, Granada (ES); Abb.: “Spooki”

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Werk­no­tiz, Granada 2004:
Was ich immer wieder faszinierend finde, ist die Tatsache, dass der fotografische Film die Vergangenheit in seiner Ästhetik einzufangen scheint.